Offene Themenstellungen

Wir bieten Themen im Bereich Biomaterial- sowie Implantatentwicklung an. Von der Konstruktion bis hin zur Fertigung und Testung unter physiologsichen Bedingungen. Dazu gehört auch die Beurteilung zur Biostabilität sowie vieler anderer Kriterien, die an ein(en) Implantat(werkstoff) gestellt werden. Die hier veröffentlichten Themen sind grundsätzlich alle als Bachelor-, Studien- oder Masterarbeiten für die Fachrichtungen Biomedizinische Technik und Maschinenbau geeignet. Die Aufgabenstellung wird für den konkreten Einzelfall angepasst. Gerne können Sie auch mit eigenen Themen auf uns zukommen und wir entwickeln gemeinsam das Konzept einer studentischen Arbeit.
Toxische Wirkung von Dentalmonomeren auf die bakterielle Wachstumsrate - ein in vitro Ansatz zur Beurteilung neuer Matrixkonzepte

Toxische Wirkung von Dentalmonomeren auf die bakterielle Wachstumsrate - ein in vitro Ansatz zur Beurteilung neuer Matrixkonzepte

(Bachelor/Studienarbeit, BMT, MB)

Kariesdefekte werden immer häufiger mit Füllungskompositen, basierend auf einer Methacrylatmatrix in die unterschiedliche Füllstoffe (Dentalgläser, SiO2) eingebracht wurden, versorgt. Dabei handelt es sich vornehmlich um lichthärtende Kunststoffe, deren Polymeri-sationsreaktion unvollständig ist, wodurch es zur Elution von Restmonomeren in die Mundhöhle kommt. Des Weiteren werden diese Kunststoffe durch natürliche chemische und biologische Prozesse in der Mundhöhle degradiert. In Abhängigkeit der freiwerdenden chemischen Verbindung kann diese das Bakterienwachstum im Mundraum fördern oder hemmen.

Ansprechpartner: apl. Prof. Dr.-Ing. habil. Mareike Warkentin
mareike.warkentinuni-rostockde

mehr Infos....

Entwicklung einer Durchflusszelle zur Überprüfung bakterieller Adhäsionsprozesse auf Implantatoberflächen

Entwicklung einer Durchflusszelle zur Überprüfung bakterieller Adhäsionsprozesse auf Implantatoberflächen

(Bachelorarbeit, BMT, MB)

Die Bewertung von Biomaterialien hinsichtlich ihres Potentials zur Bakterienadhäsion als auch die Überprüfung von Strategie zur Adhäsionsvermeidung rücken zunehmend in den Fokus der Medizintechnik, da sich implantatassoziierte Infektionen häufen. Dafür soll ein in vitro-Prüfstand entwickelt werden, der die initiale bakterielle Besiedlung bis hin zur irreversiblen Anheftung bei einer Laufzeit < 24 h simuliert.

Ansprechpartner: apl. Prof. Dr.-Ing. habil. Mareike Warkentin
mareike.warkentinuni-rostockde

mehr Infos.....

Untersuchungen von Materialgefüge und Elementzusammensetzung von Implantatlegierungen in Abhängigkeit von Wärmebehandlung, Fügeverfahren und Oberflächenbearbeitung

Untersuchungen von Materialgefüge und Elementzusammensetzung von Implantatlegierungen in Abhängigkeit von Wärmebehandlung, Fügeverfahren und Oberflächenbearbeitung

(Bachelorarbeit, BMT, MB)

Die Korrosion von Implantatlegierungen ist von verschiedenen Faktoren abhängig, so z. B. Phasenstruktur, Legierungszusammensetzung, Fertigung/Wärmebehandlung und Fügeverfahren. Diese verschiedenen Einflussfaktoren beeinflussen neben primären Korrosionseffekten in Abhängigkeit der Anwendung die Funktionalität des Implantats bis hin zu lokalen als auch systemischen Reaktionen beim Patienten.
Aus umfangreichen Voruntersuchungen steht Probenmaterial von Fe-haltigen als auch Fe-freien Legierungen zur Verfügung, die unterschiedliche Verfahren der Wärmebehandlung, des Fügens und der Oberflächenbearbeitung durchlaufen haben. Der Fokus der bisherigen Arbeiten lag auf der elektrochemischen Charakterisierung der Materialien. Allerdings spielen das Gefüge und die elementare Zusammensetzung eine nicht unwesentliche Rolle bei den auftretenden Korrosionsprozessen. Ziel der Arbeit ist es diese beiden Aspekte zu untersuchen und den Ergebnissen aus den Elektrochemie gegenüberzustellen.

Ansprechpartner: apl. Prof. Dr.-Ing. habil. Mareike Warkentin
mareike.warkentinuni-rostockde

mehr Infos....